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Sicherung der hausärztliche Versorgung im ländlichen Raum hat Priorität

Brandenburgs Gesundheitsministerium will Maßnahmen zur Sicherung der hausärztliche Versorgung in ländlichen Regionen schneller voranbringen. Auf der heute in Hannover stattfindenden Gesundheitsministerkonferenz der Bundesländer hat  sich Staatssekretär Daniel Rühmkorf vor allem dafür stark gemacht, dass zukünftig im Medizinstudium ein Ausbildungsabschnitt im hausärztlichen Bereich Pflicht wird.


„Es kann nicht sein, dass es Medizinstudentinnen und -studenten gibt, die während ihres gesamten Studiums nie mit hausärztlicher Versorgung in Berührung kommen“, sagt Rühmkorf. Ein verpflichtender Ausbildungsabschnitt – ob im Praktischen Jahr oder im Rahmen der Famulatur – könne einen wichtigen Beitrag leisten, um mehr junge Menschen für den Beruf eines Allgemeinmediziners zu gewinnen und sie für die entsprechende Facharztweiterbildung zu interessieren.


Alle Länder gemeinsam haben das Bundesgesundheitsministerium aufgefordert, eine mögliche Änderung der Approbationsordnung für Ärzte zu prüfen. Weiterhin soll die Ständige Konferenz der Kultusminister der Bundesländer gebeten werden, die Einrichtung von Lehrstühlen für Allgemeinmedizin an den Medizinischen Hochschulen zu unterstützen.


„Das Bundesgesundheitsministerium sollte im Zusammenwirken mit den Ländern eine Informations- und Imagekampagne für die hausärztliche Tätigkeit im ländlichen Raum ins Leben rufen“, so der Staatssekretär. Brandenburg werde hier gern Ideen und Erfahrungen aus seinem seit 2006 im Netz stehenden Internetauftritt www.hausarzt-in-brandenburg.de beisteuern.

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 05. Juli 2010 um 10:00 Uhr